Altersvorsorge für Selbstständige

Gerade hat man sich selbstständig gemacht und schon fällt einem die wichtigste Frage überhaupt ein: Bin ich eigentlich im Alter abgesichert? Eine wirklich berechtigte Frage, denn das Geld fällt schließlich nicht vom Himmel und so manch Selbstständige musste später feststellen, dass er gar nicht oder zu wenig vorgesorgt hatte. Jeder dritte Freiberufler ist nicht ausreichend abgesichert fürs Alter und das wirft Fragen auf. Wie kann ich als Selbstständiger am besten vorsorgen? Meist zahlen Selbstständige nämlich nicht in eine gesetzliche Rentenversicherung ein und so sind sie gezwungen, selbst etwas für das Alter zu tun. Meist reicht es nicht aus, ein bisschen Geld für später zur Seite zu legen. Es entstehen Engpässe und das Geld ist futsch. Lieber richtig vorsorgen, aber wie?

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Richtig vorsorgen, aber wie?

Diese Frage haben wir uns auch gestellt und einmal ein paar Ideen der Altersvorsorge miteinander verglichen. Zuerst solltet ihr euch im Klaren darüber sein, wie viel Geld ihr später einmal zum Leben braucht. Hier ist es wichtig eine konkrete Rentenkalkulation zu machen, damit ihr euren Ruhestand wirklich planen könnt. Nur das Geld selbst zurücklegen, bringt meist nicht viel. Die Zinsen werden noch einmal gesenkt und liegen jetzt bei 0,25 % – das ist so gut wie gar nichts und wird auch euer Geld über Nacht nicht anschwellen lassen. Wichtig ist es, hier noch zusätzlich vorzusorgen. Am sinnvollsten ist sicher eine gesetzliche Rente fürs Alter, auch wenn man selbstständig ist. Ein Investment in die Rentenkasse ist sinnvoll und lohnt sich meist mehr als eine private Vorsorge.

Sinnvoll: Gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung bringt am meisten Geld – ganz klar. Auf Platz landet die Rürup- Rente, die steuerlich begünstigt ist und so zwar weniger als die gesetzliche Rente bringt, aber doch mehr bringt, als selbst Geld zurück zu legen. Das Schlusslicht bildet die private Altersvorsorge aus dem einfachen Grund, dass man mit ihr keine Steuern einsparen kann. Zwar ist die private Altersvorsorge am Ende bei der Nettorente höher, aber dadurch dass ihr keine Steuern während eurer gesamten Arbeitszeit sparen könnt, wieder niedriger. Hier lässt sich mehr sparen mit gesetzlicher Rente und auch Rürup- Rente, da ihr hier Steuern sparen könnt, während ihr noch arbeitet. Diese Steuerersparnis könnt ihr später wieder für euch zurück- oder anlegen, um euch im Alter ein besseres Leben zu machen.

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