Der Umzug in eine neue Wohnung – wie finanzieren?

Umzüge sind eher selten eine Angelegenheit für Sparfüchse. Überall fallen kleinere und größere Kosten an, die man zu bezahlen hat. Die wenigsten addieren zum Ende des Umzugs sämtliche angefallenen Kosten, und das ist gut so. Wer eine Immobilie kauft, hat einen konkreten Kostenblock vor sich und denkt darüber nach, ob er sich das leisten kann oder nicht. Das tückische bei den Kosten eines Umzugs besteht darin, dass es sich um viele kleine Posten handelt, die man gerne unter „ferner liefen“ verbucht. Wer richtig und sinnvoll plant, kann das finanzielle Fiasko jedoch problemlos vermeiden und sich in Ruhe auf das neue Heim freuen.

Vernünftige Kalkulation ist die halbe Miete

Es ist wichtig, dass man sämtliche Kosten auflistet, die im Zusammenhang mit dem Umzug auf jeden Fall entstehen werden und die überdies bereits von der Summe her feststehen. Auf diese Art kann man bereits einige Zeit vor dem Umzug feststellen, ob es sinnvoll ist, für den Umzug einen Kleinkredit zu beantragen. Dabei spielt der Zeitfaktor eine ganz entscheidende Rolle. Je früher man diese Entscheidung trifft umso mehr Spielraum hat man für die anstehenden Kreditvergleiche. Bei der Entscheidung für oder gegen einen Kleinkredit muss unbedingt berücksichtigt werden, dass am Ende noch ein ausreichender finanzieller Spielraum für die normale Haushaltsführung verbleibt. Sonst gerät man trotz Kredit unversehens doch noch in finanzielle Probleme.

Selbstverständlich haben zunächst einmal die Kosten für den Umzug Vorrang, die hier entstehenden Kosten beruhen schließlich auf Dienstleistungen, die sofort erledigt und entsprechend auch vorrangig bezahlt werden müssen. Dazu zählen auf jeden Fall die Kosten für den Möbelunternehmer oder, falls man den Umzug selbst organisiert, für den Umzugswagen und das Benzin. Auch dürfen die Löhne für die Helfer nicht vergessen werden, wobei 5 Kasten Bier zwar rechtlich keinen Lohn darstellen, dennoch aber bei den Kosten kalkuliert werden müssen. Meist müssen auch vereinzelte neue Möbel angeschafft werden, da nicht alle Möbel aus der bisherigen Wohnung in der neuen Wohnung aufgestellt werden können. Auch diese Kosten müssen in der Umzugskalkulation berücksichtigt werden.

Gemütlich im Grünen wohnen
Rolf / pixelio.de

Vermeiden Sie eine finanzielle Überforderung

Sowohl die anfallenden Arbeiten bei einem Umzug wie auch die Kosten sollte man keinesfalls unterschätzen. Sehr schnell kann man dabei finanziell überfordert sein. Das ist allerdings kein Grund, im neuen Heim mit Sperrholzmöbeln einzuziehen oder anstelle eines teuren Umzugsunternehmens ein günstigeres Abbruchunternehmen mit dem Wechsel in das neue zuhause zu beauftragen. Auch mit einer kleinen Kasse kann man sich heute den Umzug so gestalten, wie man es gerne möchte, schließlich kann man bei den Banken, sofern man über ein gesichertes Einkommen verfügt, jederzeit einen Kleinkredit aufnehmen. Zusätzlich bieten nahezu alle Möbelhäuser inzwischen Möglichkeiten an, die Ware auf Kredit zu liefern. Meist handelt es sich dabei um günstige Konditionen mit dem Vorteil, dass man genau die gewünschte Ware erhält.
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