Die Mieten werden immer teurer

Nicht erst seitdem die Flüchtlingskrise aufgetaucht ist und die Regierung gar nicht weiß, wohin mit all den Menschen, sind die Mieten teurer geworden. Auch vorher schon musste man horrende Summen für Miete ausgeben und in den größeren Metropolen in Deutschland verschärft sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt von Monat zu Monat. Die Mieten steigen immer mehr und mehr und immer noch werden zu wenig Wohnungen gebaut. Gerade in vielen Universitäts- und Großstädten gibt es zu wenig Wohnraum. Dort steigen die Mieten und es sind immer mehr Engpässe zu sehen. Warum die Mieten derzeit so hoch sind, wie es mit sozialen Wohnprojekten aussieht und was ihr sonst noch wissen sollte, verraten wir euch heute.

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Eine Mietpreisbegrenzung ist wichtig

Eine Begrenzung der Mietpreise soll her. Das fordern zumindest viele Mieter, die sich nach einer neuen Bleibe umschauen, denn bezahlbar ist die schon lange nicht mehr. Überall stiegen die Angebotsmieten. In Stuttgart bis auf 6,8 Prozent und in Wolfsburg sogar auf bis zu 19,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein Quadratmeter kostet in München derzeit 15,50 Euro, in Hamburg rund 13 Euro und in Stuttgart 12,50 Euro. Viel zu hoch, finden alle und so verwundert es nicht, dass der Mietanstieg im Durchschnitt in Deutschland bei 3,4 Prozent liegt. Damit kommen Mieten im Durchschnitt von 500 bis 700 Euro zu Tage, die sich fast niemand leisten kann. Außerdem sollte auch beachtet werden, dass Neubauwohnungen meist noch teurer sind.

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Mietpreise steigen überall

Um der Nachfrage gerecht zu werden, wird gebaut. Insgesamt 245.000 Fertigstellungen gab es im Jahr 2014. Doch das bedeutet nicht, dass die Mieten nun günstiger werden. Im Gegenteil: Sogar Berlin hat die Mietbremse nicht auf Neubauten ausgelegt, also können Vermieter hier Preise ansetzen, wie sie wollen. Das ist gefährlich, denn so gibt es weniger und weniger sozialen Wohnungsbau. Für die bedürftigen Familien bedeutet das, nicht renovierte Wohnungen zu bekommen und mit dem Wenigen auszukommen. Zwar gab es einen Finanzspritze im sozialen Wohnungsbau, aber wirklich ausreichend war diese nicht.

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Außerdem neu: Bundesmeldegesetz

Ab dem 1. November 2015 ist außerdem das Bundesmeldegesetz neu. Hierbei gilt, dass der Mieter bei einem neuen Mietverhältnissen den zuständigen Meldebehörden seine neue Wohnanschrift innerhalb von 2 Wochen mitteilen muss. Tut er dies nicht, droht ein Bußgeld. Schon seit 2002 musste der Vermieter eine Bestätigung geben, dass der Mieter tatsächlich in seiner Wohnung lebt. Dies sollte Scheinanmeldungen vorbeugen.

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