Diese Versicherungen braucht ihr wirklich!

Die Jobsuche ist schwierig, das Leben wird teurer und nicht selten reicht das Geld hinten und vorne nicht. Die Generation Y, also die Menschen, die zwischen 1980 und der Jahrtausendwende geboren wurden, haben mehr Sorgen und Nöte als andere Generationen vor ihnen – so scheint es zumindest, wenn man sich die gegenwärtige Situation einmal genauer anschaut. Bekommen sie noch Rente? Wie sieht es mit Versicherungen aus? Und über allem schwebt die böse Altersarmut, die auch den nachfolgenden Generationen droht.

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Doch ist wirklich alles so schlimm? Die Generation Y, auch Millennials genannt, wirkt flexibel, ehrgeizig und selbstbewusst. Ist das Ganze etwa nur Fassade? Wohl keine Generation vor ihnen hat so stark auf eine ausgewogene Work- Life- Balance geachtet, sich so für die Umwelt eingesetzt und sich so gesund ernährt wie diese. Doch trotzdem stehen sie vor großen Problemen.

Nachdem sie eine kleine Ewigkeit bei den Eltern gewohnt haben, diese alles finanziert haben und es an nichts gefehlt hat, gehen sie nun in die große Welt und merken, dass sie gar nicht so viel Geld haben. Das liebe Geld stellt auch heute noch ein großes Problem dar. So ist die Frage nicht, ob man jetzt welches hat, sondern ob es später auch noch da ist.

Viele junge Erwachsene kämpfen mit ihrem Lohn. Falls dieser tatsächlich am Ende des Monats einmal übrig sein sollte, wohin dann damit? In die Altersvorsorge stecken, in Aktien investieren oder doch ganz brav zum Bausparvertrag greifen, weil das bei Mami und Papi doch auch irgendwie funktioniert hat?

Heute werfen wir einen Blick auf die derzeitige Situation der jungen Erwachsenen der Generation Y, die sich im Umbruch befinden und überlegen müssen, was sie mit ihrem hart verdienten Geld anfangen. Später soll es schließlich nicht knapp werden und so verraten wir euch heute, in was es sich zu investieren lohnt, welche Versicherungen ihr auf jeden Fall braucht und was ihr getrost bei Seite lassen könnt.

Versicherungen für Millennials

Auch wenn Millennials meist eine super klasse Ausbildung haben, mit einem Studium angeben können und sonst auch ziemlich selbstbewusst an die ganze Jobsache herangehen, haben sie doch immer wieder Probleme, richtig mit Geld umzugehen oder einen Job überhaupt zu bekommen.

Festanstellungen sind in der heutigen Zeit spärlich gesät. 46 Prozent der Generation Y arbeiten in Teilzeit, Leiharbeit oder haben nur einen befristeten Vertrag – danach heißt es wieder weitersuchen, was auf Dauer ganz schönen psychischen Stress bedeuten kann. Von Weihnachtsgeld, einem 13. Monatsgehalt oder einer Bezahlung nach Tarif spricht heute kaum noch jemand.

Doch für die Millennials wären diese Optionen hilfreich. So würden sie sich wenigsten zeitweise in Sicherheit fühlen, auch wenn der Job stressig und schlecht bezahlt ist. Die 15- bis 25- Jährigen verdienen derzeit 1500 Euro, die 25- bis 30- Jährigen knapp 2200 Euro – beides brutto versteht sich.

Doch nach den Abzügen bleiben davon gerade einmal ca. 1400 Euro über. Nicht viel, um gut zu leben.

Wer als Berufsanfänger ein halbwegs angenehmes Einkommen bekommt, hat meist am Ende des Monats trotzdem nichts übrig. Das liegt aber nicht daran, dass das Geld verprasst und nur für gesunde Lebensmittel und Partys ausgegeben wird – Nein, es liegt viel mehr daran, dass Strom, Wohnen und hochwertiges Fleisch so teuer geworden sind. Auch wenn die Generation Y sich mit einem gesunden Lebensstil auseinandersetzt, bedeutet das noch lange nicht, dass sie ihr Geld zum Fenster herausschmeißen.

Vielmehr sind die gestiegenen Lebenshaltungskosten schuld, die gerade in größeren Städten steigen. Rund 40 Prozent des Nettogehaltes gehen für die Miete drauf, in vielen Fällen sogar mehr. Da wird die Wohnung zum Luxus, obwohl noch nichts zur Seite gelegt wurde. Doch wer hat dabei noch Geld für ein eigenes Haus, eine Altersvorsorge oder eine Versicherung?

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Wie kann man heute noch richtig sparen?

Bei den Millennials ist das Thema Geld ständig präsent, doch nur wenige sind darüber gut informiert. Auch wenn es mit dem Job geklappt hat, heißt es noch lange nicht, dass er auch bleibt bzw. euch später gut absichert. Wer sich nämlich nicht selbst darum kümmert, hat sich quasi gar nicht gekümmert. Der Staat macht in Sachen Absicherung vor der Altersarmut nämlich nicht viel.

Viele junge Menschen sind mit dem Sparen überfordert. Oftmals bleibt am Ende des Monats gar kein Geld übrig, sodass gar nichts zur Seite gelegt werden kann. Falls aber doch einmal etwas übrig bleibt, habt ihr keine Ahnung, was ihr genau mit dem Geld machen sollt. Es hat euch schließlich niemand erzählt bzw. wurdet ihr nicht darüber aufgeklärt.

Wo und wie soll man anlegen? Lohnt sich noch ein Sparbuch oder doch lieber gleich Aktien? Und waren die nicht super unsicher? Mittlerweile wird stark bemängelt, dass gerade junge Erwachsene nicht gut genug abgesichert sind. Das ist den Schulen zuzuschreiben, da solch ein Fach nicht unterrichtet wird.

Gerade in der Schule sollte aber über Versicherungen und Co. informiert werden, damit es später eben nicht zur Altersarmut kommen kann. Viele Jugendliche fordern mehr wirtschaftliche Zusammenhänge in der Schule, da viele nicht einmal wissen, was eine Rendite ist oder was Aktien genau sind und wie sie funktionieren. Über all das könnte ein klassischer Unterricht aufgebaut sein, denn nur wenige haben davon tatsächlich eine Ahnung.

Doch wie spart man nun richtig? Weder Kapitallebensversicherungen noch private Rentenversicherungen sind heute noch sinnvoll. Mit zu langen Laufzeiten, meist 40 oder 50 Jahren, binden sie zu viel Geld an sich. Ihr habt keinen Zugriff darauf. Auch das Sparbuch könnt ihr gekonnt ignorieren. Oftmals fallen dafür noch Gebühren an, wodurch ihr weniger Geld auf dem Sparbuch habt als ihr einzahlt.

Doch was lohnt sich heute noch? Zum einen gibt es gute Riester Verträge, die euch eine zusätzliche Rente geben, die ihr selbst über Jahre hinweg einzahlt, zum anderen lohnt sich ein Indexfont. Es ist wichtig, sich schon früh genug mit Thema Alter und Geld auseinanderzusetzen, damit ihr später nicht in die Röhre guckt.

Wer denkt, er kann Geld einfach so auf dem Konto zurücklegen, sollte da schleunigst sein lassen. Geld verliert mit den Jahren an Wert, nicht nur wenn die Gebühren steigen, sondern auch sonst wegen der Inflation. Also solltet ihr niemals auf Kredit oder Dispo sparen. So verliert ihr mehr Geld, als dass ihr es anspart.

Djane Disjokey auflegen Frau

Noch wichtiger: Eine Versicherung

Viele Versicherungen haben keinen Sinn. Man zahlt sich nur dumm und dämlich. Doch einige Versicherungen sind unerlässlich. Die Haftpflichtversicherung ist solch eine. Jeder sollte eine habe, damit er abgesichert ist. Die günstigste Haftpflicht kostet derzeit gerade einmal pro Monat 4,44 Euro (bei Hanse Merkur) und schützt euch davor schützt, viel bezahlen zu müssen, wenn ihr Verursacher von Unfällen seid oder etwas zu Bruch gegangen ist.

Außerdem ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll. Sie greift dann, wenn ihr euren Job nicht mehr ausüben könnt. So müsst ihr nicht umgelernt werden und irgendwelche Jobs annehmen, wenn ihr euren nicht mehr ausüben könnt. Ihr werdet also nicht vom Manager zum Pfandsammler, davor schützt euch die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Außerdem kann es wichtig sein, bei besonderen Situationen versichert zu sein. Wer oft Kitesurfen geht, an der Kletterwand unterwegs ist oder besonders oft fliegt, kann ebenfalls eine Versicherung abschließen, für den Fall das etwas passiert. Auch wenn nur das Gepäck beim Flug verschwindet, ärgerlich ist es alle Male und gut, wenn jemand den ganzen Inhalt und nicht nur bis zu einer bestimmten Summe zahlt.

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