Stichtag: Steuererklärung

Steuern Rechnen Schreiben

Der 31. Mai 2016 ist der Stichtag, um seine Steuererklärung abzugeben. Viele Deutsche machen sie meist erst kurz vor knapp am Wochenende vorher. Irgendwie ist es ein lästiger Vorgang, aber irgendwie freut ihr euch auch darüber, wenn ihr nach Abgabe der Steuererklärung wieder etwas zurückbekommt. Sie muss nun einmal gemacht werden und so steht nun die lästige Frage im Raum, was genau könnt ihr absetzen, welche Belege müssen dafür eingereicht werden und brauche ich wirklich ein elektronisches Steuerprogramm? Fragen über Frage – wir haben die Antworten! Damit ihr wisst, was ihr einreichen müsst, um möglichst viel Geld wiederzubekommen, verraten wir euch heute alles, was ihr über die Steuererklärung wissen müsst.

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Unterteilen in Werbungskosten, Sonderausgaben & Außergewöhnliche Belastungen

Als erstes solltet ihr euch ein Steuerbearbeitungsprogramm herunterladen, denn das erleichtert euch die Arbeit ungemein. Auch könnt ihr hiermit die Steuererklärung elektronisch an das Finanzamt übermitteln und spart euch den Gang zur Post. Um eine richtige Steuererklärung abzugeben, müsst ihr das ganze Jahr über eure notwendigen Belege sammeln. Für unselbständig Beschäftigte sind besonders drei Arten von Kosten wichtig: Werbungskosten, Sonderausgaben und Außergewöhnliche Belastungen. Werbungskosten sind grob alles das, was es euch kostet, wenn ihr Geld verdient. Da hinein zählt zum Beispiel der Weg zur Arbeit, ob mit dem eigene Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln, ist dabei egal. Alle Belege (Fahrscheine, Zeitkarten, Tankscheine) müssen aufbewahrt werden. Werbungskosten, Fortbildungskosten und auch die Kosten für ein Steuerbearbeitungsprogramm lassen sich absetzen. Außerdem wichtig: Wie viele Tage war ich krank / wann war ich auf Dienstreise. Am besten alles aufschreiben und Belege aufheben. Zu den Sonderausgaben zählen vor allem Soziales und Ausbildung. Versicherungen, Altersvorsorge, Spenden können abgesetzt werden mit den entsprechenden Belegen. Zudem lassen sich auch Kosten für Arbeitsmittel absetzen: Laptop, Smartphone, Lehrmaterial, Fachbücher, Umzug, Zweitwohnung am Studienort, Studien- und Prüfungsgebühren und Fahrtkosten. Bei den Sonderausgaben zählen Kosten Zivilprozessen oder Gesundheits- und Pflegekosten mit hinein.

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Alles noch einmal überprüfen & dann abgeben

Wenn nun alle Belege zusammen gesammelt sind und ihr alle Kontoauszüge durchgesehen habt, sortiert ihr am besten nach Ausgabearten und anschließend nach faktischen Angaben (Versicherungen als Sonderausgaben 1, Spenden als Sonderausgaben 2 usw.). So behaltet ihr den Überblick und könnt nach und nach alles durcharbeiten. Im Anschluss wird dann alles noch bei Elster eingetragen und abgeschickt und dann heißt es abwarten und Tee trinken.

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