Tipps für Freelancer, um an mehr Geld zu kommen

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Wer sich selbstständig macht, muss immer die Angst haben, vor einem Nichts zu stehen. Nämlich dann, wenn der Kunde nicht zahlt, zu spät zahlt oder zu wenig zahlt. Wer neu gegründet hat, hat häufig anfangs wenig Geld. Die Meisten akzeptieren einen sehr geringen Stunden- oder Auftragslohn, nur um überhaupt ins Geschäft zu kommen. Viele Selbstständige stehen dann irgendwann vor dem Problem, ein niedriges Einkommen zu haben und zu den Geringverdiener zu zählen. So war das natürlich beim Schritt in die Selbstständigkeit nicht gedacht. Für gute Arbeit sollte auch gutes Geld bezahlt werden und aus diesem Grund verraten wir euch heute ein paar Tipps, durch die ihr als Freelancer mehr Geld bekommt.

Lebenskosten ausrechnen

Über allem schwebt die Frage: Wie kann ich für die gleiche Arbeit mehr Geld verlangen. Das Anfangs“gehalt“, um überhaupt ins Geschäft zu kommen, ist meist schlichtweg zu wenig und das fällt natürlich nach kurzer Zeit auf. Doch wie könnt ihr Bestandskunden überzeugen, mehr Geld zu zahlen? Zuerst einmal solltet ihr herausfinden, wie viel Geld ihr eigentlich zum Leben braucht. Diese Summe müsst ihr dann auf Stunden herunterrechnen, um herauszufinden, wie viel ihr arbeiten müsst und zu welchem Preis. Mehrere Rechner im Internet erledigen diese Aufgabe für euch und schon kann es an die Verhandlungen gehen. Wichtig hierbei ist auch, dass ihr öfter überprüft, ob alles noch gleich geblieben ist oder ob eure Lebenskosten gestiegen sind.

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Was tun bei einem Nein?

Kunden, die euch wichtig sind, solltet ihr vorsichtig fragen, ob sie sich eine Preiserhöhung vorstellen können. Normalerweise entwickelt sich bei einem guten Verhältnis dann ein beidseitiges Gespräch. Falls ein Nein kommen sollte, solltet ihr euch überlegen, ob ihr den Job noch machen wollt. Wenn er euch Spaß macht und ihr das wenigere Geld verkraften könnt, gibt es keine Grund zu kündigen. Kunden, bei denen ihr eh schon unzufrieden seid und den Job nur noch macht, weil ihr eben auf das Geld angewiesen seid, könnt ihr ganz direkt fragen. Folgt ein Nein, könnt ihr klipp und klar sagen, dass in diesem Fall die Zusammenarbeit beendet wird. Im schlimmsten Fall habt ihr einen Kunden weniger, den ihr dann durch einen neuen Kunden ersetzen könnt. Das hilft euch auch, Abschied von dem alten Kunden zu nehmen, den ihr sowieso nur ungern bearbeitet habt.

Ganz wichtig ist, nicht ohne Vorankündigung den Preis zu erhöhen. Kunden fühlen sich dann oftmals übergangen und weigern sich den Mehrpreis zu zahlen. Beides hinterlässt einen schlechten Eindruck und so sind beide Parteien unzufrieden.

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Den Mehrwert für den Kunden aufzeigen

Wichtig beim Verhandeln ist es, geschickt zu sein. Zuerst solltet ihr eure Leistungen kommunizieren. Bei Textbearbeitungen ist es nicht nur das Schreiben des Textes, sondern auch das Recherchieren, Bildbearbeitung und Korrigieren. Wichtig ist immer, den Nutzen für den Kunden in den Vordergrund zu stellen. Würde eine Website ohne euch nicht laufen, müsst ihr das dem Gegenüber klarmachen. Freelancer haben es oft nicht einfach.

Bei allen Forderungen solltet ihr aber realistisch bleiben und nicht übertriebene Vorstellungen haben. Die Preise der jeweiligen Branche, in der ihr arbeitet, sollten euch also bekannt sein. Einen Spielraum für Verhandlungen sollte es aber dennoch geben, sodass euer Gegenüber euren Wunsch vielleicht noch ein wenig reduzieren kann und trotzdem beide Parteien damit zufrieden sind.

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