Vorteile und Nachteile von Festgeld

frau-mit-tapplet„Wie bekomme ich am meisten Zinsen?“ – das ist eine Frage, die sich die meisten Deutschen schon mindestens einmal in ihrem Leben gestellt haben. Natürlich kann niemand in die Zukunft blicken und so weiß auch niemand, wann genau er sein Geld braucht und wie viel davon. Damit aber ein wenig mehr Geld zur Verfügung steht, solltet ihr mit eurem Geld planen. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, Zinsen zu bekommen und einen davon werden wir uns heute anschauen: Das Festgeld. Auch beim Festgeld gibt es Vor- und Nachteile und so lässt nur ein genauer Blick ein Fazit zu. Wir erklären euch heute die Vor- und Nachteile von Festgeld.

Was genau ist das Festgeld?

Festgeld wird meist am wenigsten genutzt, da ihr nicht so flexibel seid. Meist bringt es aber die meisten Zinsen und so sind Festgelder eine von Privatanlegern eher selten genutzte Form der Anlage. Die Zinshöhe ist dabei abhängig vom allgemeinen Marktzinsniveau, außerdem vom vereinbartem Anlagezeitraum und die Höhe des Festgeldbetrags. Unter all diesen Voraussetzungen wird ein Zinssatz über eine fest vereinbarte Anlagedauer festgeschrieben. Die Anlage hat einen einmaligen, fest hinterlegten Betrag zugrunde. Mehr dazulegen oder Geld davon abheben ist für den bestimmten Zeitraum nicht möglich. Die Zeiträume können von 30 Tagen bis zu 360 Tagen variieren und manche Banken bieten auch ein Festgeld an, das mehrere Jahre überdauert. Meist gibt es eine Mindestanlagesumme von 500 bis 5.000 Euro.

Vor- und Nachteile Festgeld

Ein großer Vorteil des Festgeldes ist, dass die Konditionen festgelegt sind. Sie sind über die gesamte Laufzeit fix und so können sich die Zinsen auch bei fallenden Zinsen am Geld- und Kapitalmarkt nicht negativ verändern. Ihr bekommt also immer das, was ihr zuvor ausgehandelt habt. Ein weiterer Vorteil ist die kostenfreie Anlage. Es fallen keine Kontoführungsgebühren oder Einrichtungskosten an. Ein großer Nachteil beim Festgeld ist die mangelnde Flexibilität. Dadurch dass ihr weder Geld abheben noch dazugeben könnt, habt ihr keine Chance, mit eurem Geld etwas zu machen. Zudem verlängert sich der Anlagezeitraum automatisch, wenn nicht rechtzeitig fristgerecht gekündigt wird. Natürlich könnt ihr auch mit eurer Bank absprechen, dass das Geld ohne Kündigungspflicht an euch automatisches überwiesen wird, allerdings macht dies nicht jede Bank.

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Fazit

Nur Geld, was wirklich in den nächsten Monaten bzw. Jahren nicht benötigt wird und auch nicht für Notfälle herhalten muss, sollte als Festgeld angelegt werden. Es handelt sich um eine sichere Anlageform, bei der weder Verlust noch Wertschwankungen entstehen können. Wer also weiß, dass er längerfristig ein wenig Geld braucht, jetzt aber genug hat, um es anzulegen, kann beim Festgeld richtig Zinsen bekommen.

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